AGB

 

GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

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  1. VORBEMERKUNGEN

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Leistungen und den gesamten Geschäftsverkehr zwischen dem Auftraggeber (AG) und Peter Resch (in weiterer Folge als Auftragnehmer als PR11 bezeichnet). Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültige Fassung.

Diese AGBs gelten auch für alle künftigen Vertragsbeziehungen, somit auch dann, wenn bei Zusatzverträgen darauf nicht ausdrücklich hingewiesen wird. Der Auftraggeber erkennt mit der Erteilung des Auftrages durch eine Auftragsbestätigung (per E-Mail oder persönlich mit Unterschrift auf den Kostenvoranschlag) diese AGB an.

Die AGB des Auftragnehmers haben Vorrang gegenüber allfälligen AGB des Auftraggebers. Allfällige Individualvereinbarungen gehen diesen AGB immer vor. Individuelle Vereinbarungen sind aber der Normalfall und sind daher die AGB eine rechtliche Notwendigkeit.

Zur Vereinfachung der Lesbarkeit erfolgt in den Texten dieser Website keine geschlechtsspezifische Differenzierung, sondern wird ausschließlich die männliche Form verwendet. Selbstverständlich ist ihre Ausrichtung in jedem Fall geschlechtsunabhängig.

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  1. LEISTUNGSUMFANG

Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen Korrektorat, Lektorat, Satzteil-Erstellung sowie das Erstellen von Texten und Konzepten. Jeweils in deutscher Sprache.

Da fallweise auch grafische Leistungen wie Satz, Logodesign etc. als Leistung erbracht werden, gilt dies auch für solche.

Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der schriftlich vereinbarten Auftragsbeschreibung. Nachträgliche Änderungen des vereinbarten Leistungsinhaltes und der Vergütung müssen schriftlich festgehalten werden. Der Auftraggeber stellt alle Unterlagen und Informationen rechtzeitig zur Verfügung, die für die Erfüllung der Leistung notwendig sind.

Werden von PR11 Aufträge durchgeführt, die nicht im Leistungsumfang aufgeführt sind, gelten die AGB sinngemäß auch für diese.

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  1. AUFTRAGSERTEILUNG

Nach der Kontaktierung erstellt der Auftragnehmer ein unverbindliches schriftliches Angebot (Kostenvoranschlag). Das Angebot ist für die Dauer von zwei Wochen gültig. Der Vertrag kommt erst mit dem Zusenden der Auftragsbestätigung und des gesamten zu bearbeitenden Textes durch den Auftraggeber zustande. Der Auftraggeber bestätigt die Auftragsannahme schriftlich per E-Mail oder persönlich mit Unterschrift auf den Kostenvoranschlag. Die Auftragsannahme kann auch als E-Mailbestätigung, mit dem Angebot in der akzeptierten Fassung im Anhang erfolgen. Die E-Mail muss damit die Bestätigung des Anhanges beinhalten. Dies gilt ebenso für Änderungen und Ergänzungen zu einem Auftrag.

Dem Auftragnehmer steht es jederzeit frei, Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen. Nach der erfolgten Auftragsannahme kann der Vertrag vom Auftragnehmer aus wichtigen Gründen storniert werden. Dazu zählen insbesondere das Korrektorat und Lektorat von Texten, die sittenwidrig, rechts- oder linksradikal oder sonst rechtswidrig oder anstößig sind oder in die Rechte Dritter eingreifen.

Der Auftraggeber verpflichtet sich, dem Auftragnehmer seinen korrekten und vollständigen Namen und seine korrekte Anschrift mitzuteilen. Diese werden seitens des Auftragnehmers ausschließlich zum internen Gebrauch verwendet und keinesfalls an Dritte weitergegeben.

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  1. LEISTUNGSERBRINGUNG, LIEFERUNG UND LIEFERFRISTEN

Der Auftragnehmer arbeitet, auch im Falle einer Vorauszahlung, grundsätzlich „Zug-um-Zug“: d.h. pro definiertem und beauftragtem Tages- oder Pauschal-Kontingent wird eine Honorarnote ausgestellt, die mit Rechnungslegung (per Mail) fällig ist. Die Honorarnote wird bei Feststehen der Arbeitszeit  ausgestellt und versandt. Erst nach Honorareingang auf dem Bankkonto wird das nächste Stundenkontingent zu Gunsten des Auftraggebers verwendet. Auch die Zusendung der Überweisungs-Bestätigung gilt als Nachweis der Zahlung, wenn der Bankweg die weitere Bearbeitung verzögert.

Im Zuge der Leistungserbringung wird der Auftragnehmer jede Leistungseinheit schriftlich dokumentieren und nach Verlangen aggregiert übermitteln, wenn dies vereinbart wurde. Der Auftragnehmer dokumentiert die Leistungszeit im Rahmen der Vereinbarung, wenn notwendig.

Die rechtzeitige Bereitstellung der zu korrigierenden und zu lektorierenden Texte, eine schriftliche Auftrags- und Terminbestätigung sowie die fristgerechte Überweisung von Honorarnoten sind Voraussetzung für eine fristgerechte Lieferung. Der Auftragnehmer behält sich vor, den lektorierten Text erst nach vollständiger Begleichung aller offenen Honorarnoten und Ansprüche zu übermitteln.

Ist für umfangreiche Arbeiten der Ausdruck der zu bearbeitenden Daten nötig, wird dies nach Zustimmung durch den Auftraggeber und auf dessen Kosten von PR1 erledigt.

Sonstige anfallende Barauslagen, Spesen, Fahrtkosten etc. sind (nach vorheriger Zustimmung durch den Auftraggeber) gegen Rechnungslegung des Auftragnehmers vom Auftraggeber zusätzlich zu ersetzen. Soll z. B. vom Auftraggeber ein persönliches Gespräch oder eine Arbeitssitzung an einem gewünschten Ort erfolgen, so kann der Auftragnehmer die anfallenden Reisekosten ab dem Geschäftssitz des Auftragnehmers (und nach vorheriger Zustimmung durch den Auftraggeber) verrechnen.

Die korrigierten und lektorierten Texte werden üblicherweise nach Fertigstellung und nach kompletter Begleichung aller offenen Honorare fristgerecht an den Auftraggeber versendet bzw. übergeben. Dazu kann auch eine Übermittlung der Überweisungsbestätigung ausreichen. Die Lieferfrist gilt als eingehalten, sobald die bearbeiteten Dokumente in den elektronischen Versand gegeben wurden. Der Auftragnehmer lektoriert auf einer Kopie des Auftrages, und kann die korrigierte Version dann als PDF oder Word Dokument per Mail gesendet werden. Daher ist die gewünschte Formatierung ein Bestandteil des Auftrages.

Die vereinbarten persönlichen Termine werden schriftlich festgehalten und sind kostenpflichtig. Es wird seitens des Auftraggebers akzeptiert, dass der Auftragnehmer bei einem verspäteten Eintreffen (unabhängig vom Verschulden) die Arbeitszeit ab Beginn an verrechnet. Sollte dem Auftraggeber bekannt sein, dass er zu einem geplanten Termin verhindert sein wird, teilt er dies dem Auftragnehmer mindestens 24 Stunden vorher schriftlich (Mail, SMS etc.) mit. Falls der Auftraggeber erst innerhalb der letzten 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin absagen will, behält sich der Auftragnehmer vor, die vereinbarte Termindauer wegen des entstandenen Zeitaufwands seitens des Auftragnehmers zur Gänze zu verrechnen.

Sollten sich während des laufenden Auftrages Veränderungen ergeben, die auf die Durchführung Einfluss nehmen, muss der Auftragnehmer darüber unverzüglich informiert werden. Nachträgliche Änderungen bedürfen einer neuen schriftlichen Auftrags- und Terminbestätigung.

Der Auftraggeber trägt den etwaigen Mehraufwand seitens des Auftragnehmers, der dadurch entsteht, dass aufgrund unrichtiger, unvollständiger bzw. nachträglich geänderter Vorgaben die Leistungen korrigiert oder wiederholt werden müssen, oder verzögert werden.

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  1. KOSTENVORANSCHLÄGE

Kostenvoranschläge des Auftragnehmers sind unverbindlich. Sollten die tatsächlichen Kosten den schriftlichen Kostenvoranschlag um mehr als 15 % übersteigen, wird der Auftraggeber über diese Kostensteigerung schriftlich per E-Mail informiert. Sollte der Auftraggeber nicht binnen einer Kalenderwoche schriftlich / per E-Mail widersprechen, so gilt die Kostenüberschreitung als genehmigt.

Handelt es sich um unvermeidliche Kostenüberschreitungen bis 15 %, ist eine gesonderte Verständigung nicht erforderlich und können diese Kosten ohne Weiteres in Rechnung gestellt werden.

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  1. HONORAR, RECHNUNGSLEGUNG UND BEZAHLUNG / ZAHLUNGSVERZUG

Der Auftragnehmer hat Anspruch auf ein vereinbartes Honorar für Leistungen, die erbracht worden sind, und ist auch berechtigt, zur Deckung des Aufwandes und fixen Stundenreservierungen über Wochen hinaus Vorauszahlungen zu verlangen. Diese sind bei Rechnungslegung und vor Arbeitsbeginn fällig. Für Express-, Wochenend- und Feiertagsarbeiten können vorab festgelegte Zuschläge verrechnet werden. Die Höhe wird im Einzelvertrag festgehalten.

Alle Honorare sind umsatzsteuerfrei aufgrund der Kleinunternehmerregelung gem. § 6 Abs. 1 Z 27 UStG. Der Auftragnehmer ist berechtigt, dem Auftraggeber Rechnungen auch in elektronischer Form zu übermitteln. Der Auftraggeber erklärt sich mit der Zusendung von Rechnungen/Honorarnoten in elektronischer Form durch den Auftragnehmer grundsätzlich einverstanden.

Das vereinbarte Honorar ist mit Rechnungslegung fällig und auf das auf der Rechnung angegebene Konto zu überweisen. Bis zur vollständigen Begleichung des Honorars durch den Auftraggeber bleiben sämtliche Änderungen der überarbeiteten Texte Eigentum des Auftragnehmers bzw. behält sich PR11 deren Nutzungsrechte nach dem Urheberrechtsgesetz vor.

Werden von PR11 Leistungen erbracht, die nicht in den AGB angeführt sind, wie bspw. Texte, Logos etc. gilt das Nutzungsrecht des AG. Ein Eigentum kann daraus nicht abgeleitet werden, außer es ist dies vereinbart und entsprechend abgegolten.

Im Falle von Nichtzahlung von Zwischenabrechnungen ist der Auftragnehmer von seiner Verpflichtung, weitere Leistungen zu erbringen, befreit. Die Geltendmachung weiterer aus der Nichtzahlung resultierender Ansprüche (z. B. Mahnspesen) wird dadurch aber nicht berührt.

Bei Zahlungsverzug werden für jedes Mahnschreiben per E-Mail jeweils ein Betrag in der Höhe von EUR 40 verrechnet (es gelten die Bestimmungen des Zahlungsverzugsgesetzes wie in Bundesgesetzblatt I Nr. 50/2013))

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  1. DISKRETION UND VERTRAULICHKEIT

Der Auftragnehmer verpflichtet sich zur permanenten Verschwiegenheit über Art und Inhalt der Aufträge (auch über das Vertragsverhältnis hinaus), es sei denn, der Auftraggeber entbindet den Auftragnehmer von der Verschwiegenheitspflicht. Dies wird per E-Mail bestätigt. Als Grund kann bspw. Recherche bei/mit Dritten sein. Dokumente und Inhalte aus Dokumenten werden nicht an Dritte weitergegeben.

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  1. REFERENZEN

Mit der Auftragserteilung erteilt der Auftraggeber ausdrücklich die Zustimmung, dass er auf der Referenzliste der Webseite des Auftragnehmers aufscheint. Sollte er damit nicht einverstanden sein und hat er dies mitgeteilt, wird der Auftragnehmer die Referenz wunschgemäß löschen bzw. nicht veröffentlichen.

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  1. MÄNGELANSPRÜCHE

Der Auftragnehmer ist immer darum bemüht, seinen Kunden einen orthografisch und gegebenenfalls auch stilistisch einwandfreien Text fristgerecht zu übermitteln. Seitens des Auftragnehmers wird bei der Bearbeitung der Aufträge vollständige Fehlerfreiheit angestrebt, dies kann aber nicht garantiert werden. Die Leistung gilt nicht als mangelhaft, wenn nur noch vernachlässigbar wenige Fehler im Text enthalten sind. Insbesondere stilistische Änderungen, die vom individuellen Sprachgefühl abhängen, sind von der Haftung ausgenommen.

Der Auftraggeber hat allfällige Mängel innerhalb von 14 Tagen nach Leistungserbringung schriftlich per E-Mail anzuzeigen, andernfalls gilt die Leistung als genehmigt und freigegeben. Der Auftragnehmer wird die Mängel in angemessener Frist beheben. Werden die Mängel innerhalb der angemessenen Frist vom Auftragnehmer behoben, so hat der Auftraggeber keinen Anspruch auf Preisminderung.

Wenn diese Mängelbeseitigung nicht erfolgt, besteht für den Auftraggeber Anspruch auf angemessene Minderung des vereinbarten Honorars. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.

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  1. HAFTUNGSBESCHRÄNKUNG UND -AUSSCHLUSS

Der Auftragnehmer haftet lediglich bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit und im Fall einer rechtmäßigen Haftbarkeit nur bis zu Höhe des jeweiligen Auftragswertes. Allfällige Personenschäden sind aufgrund des gegenständlichen Auftragsgegenstandes nicht vorstellbar.

Die elektronische und postalische Übermittlung von Daten erfolgt auf eigene Gefahr des Auftraggebers. Der Auftraggeber trägt dafür Sorge,  dass die übermittelten Dateien/Dokumente frei von technischen Mängeln, Viren etc. sind. Er haftet widrigenfalls für daraus resultierende Folgeschäden bzw. kann in diesem Fall die ordnungsgemäße Bearbeitung nicht garantiert werden.

Für die inhaltliche Richtigkeit sowie rechtliche Zulässigkeit der zu korrigierenden Texte übernimmt der Auftragnehmer keinerlei Haftung, da sich der Auftrag primär nur auf das Lektorat bzw. Korrektorat und die Fachberatung bezieht. Der Auftraggeber ist für die rechtliche Zulässigkeit der Inhalte verantwortlich und verpflichtet sich, die für den Auftrag zur Verfügung gestellten Unterlagen (Texte, Grafiken, Fotos, Logos etc.) auf die bestehenden Urheber-, Kennzeichenrechte oder sonstigen Rechte Dritter zu überprüfen und etwaige Genehmigungen einzuholen, widrigenfalls der Auftragnehmer voll schad- und klaglos zu halten ist.

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  1. SALVATORISCHE KLAUSEL

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder aufgrund gesetzlicher Bestimmungen unwirksam werden, so bleiben die übrigen Bestimmungen dieser AGB unverändert wirksam. Die Parteien verpflichten sich, anstelle einer unwirksamen Bestimmung eine dieser Bestimmung möglichst nahekommende, wirksame Regelung zu finden.

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  1. ANWENDBARES RECHT UND GERICHTSSTAND

Auf diesen Vertrag ist materielles österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts anwendbar. Das Geschäftsverhältnis zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer unterliegt ausschließlich dem Recht der Republik Österreich.

Erfüllungsort für alle Vertragsverhältnisse, die diesen Geschäftsbedingungen unterliegen, ist der Geschäftssitz des Auftragnehmers. Für Streitigkeiten ist das Gericht des Unternehmensortes des Auftragnehmers zuständig.

Ist der Auftraggeber Konsument im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes, so gelten die diesbezüglichen Zwangsgerichtsstände.

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  1. SCHLUSSBESTIMMUNGEN

Der Auftragnehmer behält sich vor, seine Geschäftsbedingungen jederzeit zu verändern, anzupassen und zu erweitern. Es gilt jeweils die bei Abschluss des Vertrages aktuelle Fassung der Geschäftsbedingungen.

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Wien, 2017