Headlines sind wie interessante Auslagen

Überschriften sind ein Versprechen an den Leser!

Eine Headline ist gewissermaßen der Köder, den Sie in den Teich hängen. Und wie Sie wissen, muss der Köder dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

Daher dürfen Sie diese Fehler nicht machen! 

  1. Eine tolle Headline, die dann nicht die erwarteten Infos bringt. Das verärgert den Kunden, und da Websites täglich von vielen Menschen besucht werden, können Sie sich die Zahl verärgerter Kunden leicht ausrechen.
  2. Witzige Überschriften mögen unterhaltsam sein, bringen aber keine Kunden. Wortspielereien wie „Wiener sind Winner“ kann man bspw. auf Flyern verwenden, aber nicht Online. Kunden sind im Internet immer ungeduldig, und wollen klare Aussagen. Also nicht ´ums Eck denken´ o.ä.

Ein Beispiel wäre: unsere Politiker werden verrückt!
Die geistigen Zustände mancher Politiker werden oft angezweifelt, und auch die Kabarettlandschaft wäre um ein ergiebiges Thema ärmer, wenn dem nicht so wäre.
Erfährt man aber dann im Text, dass nur wegen Bauarbeiten Denkmäler um ein paar Meter versetzt, also „verrückt“ werden mussten, dann ist das für den Webbesucher kein Nutzen. Solche Sprüche gehören in eine „BILD“ oder ähnliche Zeitungen. So wie die bekannte Headline „Wir sind Papst!“

Bei Webtexten sollte man möglichst oft hinterfragen:

  • wie kommt das Geschriebene beim Kunden an?
  • interpretiert der Kunde das Geschriebene richtig?
  • hilft ihm unser Text weiter?
  • läuft er weiter auf unserer „Spur“?
  • wird er wissen, was er als nächstes tun soll?

Die Aufgabe einer Headline ist es, Interesse zu wecken. Also den Leser dazu zu bringen, dass er mehr über den Kontext der Headline erfahren will. Und das wird er wollen, wenn wir
a) sein Problem erkannt, und daher eine entsprechende Überschrift anbieten, und
b) der Kunde für sich erkennt, dass er hier optimale Lösungen findet.

Pascal Feyh, ein sehr erfolgreicher Online-Marketer und Gründer von „mehr geschäft“ bringt es auf den Punkt.

Eine Headline ist der Verkaufstext für den Verkaufstext!

Das heißt, der Text muss dem Leser adressieren, dass er hier genau das findet, was er sucht.

Dazu können wir eine einfache Formel nutzen!

Headline = Nutzen + Zeit + Einwand zerstreuen

Gehen wir mal durch, warum diese Formel gut funktioniert.

Dazu stellen wir mal folgende Fragen in den Raum:

– bekomme ich hier die richtigen Informationen?
– wie viel Zeit kostet mich die Lösung/Umsetzung?
– kann ich das auch? Auch wenn es hier einfach dargestellt wird?

  Es gibt Branchen, in denen reißerische Überschriften funktionieren. Meist Unternehmen, die mit Schleuderpreisen werben. Da ist es recht einfach, hier mit entsprechend großer „Werbekeule“ auf die Menschen einzuprügeln.

Wenn Sie den Beitrag über den „Kunden Avatar“ bereits gelesen haben, dann ist es recht einfach. Sie wissen wo den Kunden „der Schuh drückt“, was Ihr Kunde höchstwahrscheinlich sucht, etc.

In allen Phasen, die der Kunde auf Ihrer Website durchläuft, muss man sich vorher Gedanken machen, auf welcher Stufe der Kunde steht.

Was heißt das?

Auf dieses Thema sind wir an anderer Stelle schon eingegangen, hier nur in Kürze:

Hat der Kunde unser Angebot nur mal als Grundinformation am Schirm?

Heißt, kein Kaufinteresse, keine genaue Vorstellung etc. Vielleicht hat er erst durch einen Kollegen überhaupt das erste Mal davon gehört? Genau darauf legen wir den Fokus beim Texten. Nicht nur der Headline, auch der Inhalt wird darauf abgestimmt. Wir liefern ihm also reine Basics. Ein Kauf-Button wäre hier fehl am Platz. Allerdings können wir einen Button platzieren, wo der Kunde ein weiterführendes PDF anfordern kann (gegen Bekanntgabe seiner E-Mailadresse versteht sich).

Hat der Kunde bereits Interesse, und will die verschiedenen Konfigurationen gustieren?

Dann braucht dieser Beitrag eine spezifischere Headline. Auch eine Tabelle als Übersicht schafft hier Interesse. Die einzelnen Produktbilder in der Tabelle verlinken wir auf weitere Unterseiten, wo wir Detailinfos anbieten. Hier können wir gegen Ende der Beiträge bereits Kauf-Buttons anbieten.  Und so läuft es durch alle Stufen weiter.

Das Internet ist ein Selbstbedienungsladen!

Da heißt, der Kunde kann sich völlig frei bewegen. Er springt mal hierhin, dann dahin.Davon hat weder der Kunde noch Sie etwas. Also versuchen wir, unsere Seiten untereinander systematisch zu verlinken. Den Kunden also an der Hand zu nehmen, und ihn zum gewünschten Ergebnis zu führen.
Also bspw. von der Stufe des absoluten Laien, über die Stufe des Basiswissenden, weiter auf die Stufe der Entscheidung für eine Konfiguration, bis zu den Bestellseiten.

Bücherregal

Wer seine Kunden einfach ganz allein vor die Website, sprich ein Bücherregal stellt, und den Kunden sich selbst überlässt, braucht nicht auf eine Bestellung, einen Kommentar oder sonst etwas hoffen.

Der Kunde wird recht planlos herumklicken, das Eine oder Andere lesen, und irgendwann die Website wieder verlassen. Das ist vergleichbar mit den „ich will mich nur mal umsehen“ Kunden.

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