Websites sind hervorragende Kommunikationsmittel!

Das heißt, alles was den Kunden nicht mittelbar auf Ihre Website gelockt hat, gehört nicht her. Auf einer Website geht es einzig um die Wünsche und Probleme Ihrer Kunden. Und natürlich um den Nutzen, den der Kunde davon hat.

Egal, was der potentielle Kunde bei der Suche googelt, es hat alles mit Text zu tun. Design kann den Kunden erst ansprechen, wenn er Ihre Site gefunden hat. Und gefunden wird man nicht nur im Internet über Text, nicht über Design. Selbst wenn Sie in Google´s Bildervorrat eine bestimmte Aufnahme suchen, brauchen Sie Text, oder? Ein ansprechendes Design kann aber durchaus helfen, Vertrauen aufzubauen, Seriosität zu unterstreichen, bietet aber im Normalfall keine Information.
Holen Sie Ihre Kunden bei deren Wünschen und Problemen ab. Dann zeigen Sie die Problemlösungen, die Sie dem Kunden bieten. Viele Unternehmer, aber auch viele Webdesigner sehen im Webtext nur „Füllmaterial“, damit große Löcher im Design gefüllt werden können, und… irgendwas muss ja da stehen. Das ist natürlich ein fataler Fehler.

Google kann nur Texte „lesen“, verarbeiten und bewerten. Wie Bilder aussehen ist für Google irrelevant. Die Suchmaschine wertet aber die Anzahl der Bilder, die Bildgröße (wg. der Ladezeiten der Website) und die Alt-Tags die bei Bildern hinterlegt werden sollten, also auch wieder Text.

Also ist das optische Aufpeppen der Website nicht das erste, was zu ändern ist, wenn die Website zuwenig.
Das Wichtigste ist, optimalen Content zu produzieren. Nachfolgend finden Sie einige Punkte, die Ihre Website um viele Plätze besser ranken lassen.

Es genügt nicht, zur Sache zu reden,
man muss zu den Menschen reden.
Stanislaw Jercy Lec

Reden Sie nicht „chinesisch

Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht. Gottseidank!
Daher ist es wichtig, gerade auf einer Website die Sprache der Kunden zu beherrschen. Schon aus dem Grund, weil Sie auf einer Website nicht die Möglichkeit haben, zu jedem Satz einen Recall zu haben. Das im Verkaufsgespräch übliche Frage-Antwortspiel funktioniert also auf Websites nicht.

Mit einem Arzt reden Sie anders als mit einem Polier. Das ist nicht abwertend gemeint, aber Kunden mit Berufserfahrung bedienen sich gerne deren Fachsprache. Der Arzt genauso wie der Polier. Und im Grunde geht es doch vorrangig darum, dass der Kunde gleich das Gefühl hat: „Ah die verstehen mich!“ oder?
Und was gibt es Besseres für Sie als Kunden, die schon in positiver Stimmung sind, wenn Sie sich bei Ihnen melden?

Woher Sie wissen, welche Sprache Ihre Website sprechen soll?

Wenn Sie „gemischtes Publikum“ haben, ist es besser, mehrere Landingpages (nicht Websites) aufzubauen. So können Sie Kunden verschiedener Bildungsgruppen zum gleichen Thema ansprechen. Als Beispiel nehmen wir mal einen Mercedes. Durchaus ein Produkt, das von einem Polier, aber auch von einem Arzt oder Bankdirektor gekauft wird.

Was ist dem Kunden wichtig?
  • Dem Polier wird es wichtig sein, dass er den Wagen viele Jahre fahren und seine Familie sicher transportieren kann.
  • Dem Arzt, der oft zu Kongressen fährt, ist das komfortable Reisen wichtig.
  • Dem Bankdirektor ist das protzige Aussehen wichtig, wenn er bei Geschäftskunden auf den Hof fährt.

Sie sehen, dass man die unterschiedlichen Kaufmotive nicht unter einen Hut, sprich auf einer Landingpage, zusammenwürfeln kann. Der Kunde möchte sich sofort verstanden werden, also muss man ihn auch auf die richtige Art ansprechen. „Richtig“ in diesem Fall ist also, sein Kaufmotiv anzusprechen, und bestmöglich zu erfüllen.

Also ist es schlau, eine oder mehrere Sites für jedes Kaufmotiv anzulegen.

Es ist bekannt, dass Kunden gerne zwischen den verschiedenen Seiten hin und her springen. Kunden, denen Komfort zwar erstlinig wichtig ist, können dadurch durchaus auch über geschickt gesetzte Links auf die Seiten klicken, die mehr für technische Finessen des Angebotes geschrieben sind, oder auf Sites, wo die Wirtschaftlichkeit dokumentiert ist. Wie bei einem Trichter werden Kunden näher zum Produkt, dem Kauf oder einer anderen Aktion, wie bspw. eine Onlinebuchung für eine Probefahrt geführt.
Und, ganz nebenbei, Google honoriert Links jedweder Form mit besserem Ranking. Also durchaus mal auf Wikipedia verlinken, wenn Fachausdrücke verwendet werden, die nicht jedermann geläufig sind.

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