Werbetext versus Webtext

Webtext ist kein Werbetext

Werbetext oder auch Katalogtext ist meist Imagetext. Entweder dreht sich alles um ein Produkt, oder das Unternehmen selbst. 

Webtexte greifen möglichst sofort Wünsche oder Probleme potentieller Kunden auf, und bieten gleich am Anfang professionelle Hilfe oder Tipps an. Ist das Thema komplexer, wird erst danach mit Zwischenüberschriften auf Details eingegangen. 

Ist Webtext schwerer zu schreiben?

Beim Webtext liegt die Kunst darin Worte zu finden, die nicht gelesen werden und trotzdem schnell und präzise Antworten und Lösungen präsentieren. Das heißt, Webtext wird meist nur "überflogen". Auf der Suche nach den keywords, die eingegeben wurden, weil man dort die gesuchten Antworten vermutet.

Weitere Gründe sind, dass das Lesen auf Papier weniger anstrengend für die Augen ist, und dass die Textmenge überschaubar ist. Meist ist bei Websites nicht gleich erkennbar, wie viele Monitorseiten ein Text lang ist.

Beim Werbetext arbeiten Sie die Pyramide von der Spitze bis zum "breiten Boden" ab. Beim Webtext steht die Pyramide grob gesprochen auf dem Kopf!
Die relevantesten Punkte kommen an den Anfang. Auch wenn diese nur "angerissen oder angeteasert" werden. Auch "Geschenke" wie E-Books gehören an den Anfang.

Zusammenfassend also: Webtext ist kurz, bündig, und alles dreht sich um den Kunden, also den Leser der Website. 

Der User will Interessantes lesen, das ihn nicht langweilt.

Halten Sie sich beim Schreiben stur an die Regeln, wirken diese Texte dann meistVerbal Narkotikum für Werbetext steril, gleichmäßig und langweilig wie manches Schulbuch. Keiner hat da Lust weiter zu lesen. Bieten Sie Ihren Besuchern keine einschläfernden „Tempomat Texte“, sondern schreiben Sie leicht lesbar, begeistern Sie mit topaktuellen Infos, abwechslungsreichem Text, professionellen Meinungen, und würzen Sie mit guten weiterführenden Links.

Was hat sich punkto Webtext geändert?

Bei Webtexten galt früher Ähnliches wie beim elevator-pitch. Zu viel Text interessiert die meisten nicht. Nicht mehr als 300 Wörter. Das war noch vor kurzem Standard.

Die Ansprüche der User haben sich geändert, damit auch Google´s Anforderungen! Jetzt können Sie weit mehr schreiben. Mehr schreiben heißt aber nicht, Bildschirmseiten mit nichtssagenden Belanglosigkeiten zu füllen. In jedem Absatz sollten Sie Neues und Überraschendes für Ihre Besucher bieten. Dann können Sie ruhig 800 statt der sonst propagierten 300 Wörter schreiben.

Produzieren Sie aber keine Textwüsten. Klare Gliederungen mit Zwischenüberschriften, bullet-points Listen, guten Strukturen und Links sind ebenso unabdingbar, wie ein ansprechendes Design, das durch Bilder etc. aufgelockert wird. Keine Angst vor Beiträgen, die einen halben Meter lang sind. User mögen es, zwischen Beiträgen und Absätzen hin und her zu springen.

Guter Webtext ist meist ähnlich wie Zeitungstext aufgebaut:

Sicher kennen Sie noch die AIDA Formel, die als das ultimative Erfolgsrezept für Verkäufer galt!

  • Zuerst die Headline, die Lust auf den restlichen Text macht!
  • dann der Einleitungstext, auch Lead oder Teaser genannt.
    Hier wird die Neugier verstärkt.
  • Dann erst der ausgearbeitete Text oder Artikel, der mit dem Wichtigsten beginnt.
  • Textorientierung Richtung Abschluss mit Call to Action

Wenn Sie dem Leser "als Belohnung etwas schenken" wollen, bspw. ein E-Book, oder eine 14-tägige Testversion einer Software, dann müssen Sie das schon am Anfang erwähnen, also "anteasern" auf neudeutsch. Es reicht, dass der Kunde weiß, "da bekomme ich was geschenkt", ausführlicher sollten Sie erst am Ende des Beitrages werden. Ausschweifendes und nähere Erläuterungen kommen erst zum Schluss.

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Dann reden wir darüber!

Wenn Sie gute und fehlerlose Texte für Broschüren oder Handouts für Präsentationen brauchen, schicken Sie mir einfach eine E-Mail